Die Frühjahrskur – eine Website auf Diät

Über die Jahre sammelt sich in allen Bereichen so einiges an. Pfunde, Gadgets, Klamotten, Konflikte, Sand im Getriebe und jede menge Bilder und Gedanken.


Alle Jahre wieder muss irgendwo ausgemistet, entrümpelt und abgespeckt werden. 

Bücher sind ein eigenes Universum, und bleiben außen vor. 

Ups and Downs

Wir betreuen eine Webseite für ein schönes, traditionsreiches, Familienunternehmen. 

Ja, es ist das aus der verwirrenden vor Ort Geschichte, auf die ich ein klein wenig Stolz bin. Auf jeden Fall hatte ich meinen Spaß.
Weniger mit der angesprochenen Website.

Wie mehrfache erwähnt, arbeiten wir Budget orientiert. Und das Budget ist ist auch so eine Knack-Punkt. Es ist ein Laden und möchte seine Kunden vor Ort haben und nicht unbedingt auf der Website vor lauter Entzücken abhängen.
Es soll also nicht die spannendste, lustigste, unterhaltsamste Website werden.
(Das soll eher hier entstehen.)

Aber sie soll informieren.

Gut funkitonieren. 
SEO steht im Vordergurn.

Nun ist man aber auf die große Auswahl stolz – und der Ansatz war, möglichst viele Produkte/Bilder auf der Website zu präsentieren. 
Und da fing der Schlamassel schon an. Bilder, neben Videos, sehr oft der Hauptfeind der Ladezeitoptimierung – in Hülle und Fülle. 

SEO-Folklore -Kram

Ich prüfe kurz den aktuellen Stand bei Google/AI-Suche und was davon stabil belegt ist, damit ich dir nicht mit altem SEO-Folkore-Kram komme. Danach ordne ich ein, was für Above-the-fold-Inhalte und Ladezeiten wirklich zählt.

Da spuckt die KI was lustig passendes aus – schreibt es aber falsch. Tz, tz, tz ,zt – tz.


[Stand 19.03.2026]

Die Lage wurde nicht besser, als der Shop dazu kam. Noch mehr Bilder und Doppelungen der Kategorien im Navigationsbaum. Als Portfolio und Produktkategorie. #Strukturproblem

Bei der Auswahl des Hostings war kein Gedanke an einen Shop verschwendet worden. Der kam so mit Corona – Trendige Masken aus eigener Produktion. Ein paar Produkte pro Kategorie wurden auch eingestellt. Ein Paar hier ein paar da und es waren über 200 Produkte. 
Und … ein paar Gutscheine. 

Nach dem die Welt sich wieder beruhigt hatte und die Kunden wieder in die Läden konnten, waren die Kapazitäten, sich um den Bestand im Shop zu kümmern geschrumpft. Und die monatlichen Kosten für die Schnittstelle zur Warenwirtschaft/Kassensystem betragen ungefähr eine Teilzeitkraft.

Die hätte es aber vermutlich schon gebraucht um Versand und Retouren  zu Managen, wenn der Shop gepuscht worden wäre. 
Das konnte ich aber nicht machen, weil das System in die Knie gezwungen wurde.

Für den Kunden und die Speed Test haben wir es durch allerlei Komprimierung und Caching Maßnahmen gut aussehen lassen. 
Sicherungen wurden dafür aber eine Qual. Und mit der Zeit haben sich die Update Interwalle zu ständig verkürzt. Klar kann man eine einfache Seite mit einem passenden Caching für den Besucher – trotz Ausfall stabil erscheint lassen und nur halbjährlich oder jährlich warten.
Aus Sicherheitsgründen geht das bei einer Shop Integration auf keine Fall.
Wir haben mit der Seite gelernt,

  • unserer Backup Paranoia bei Seite zu legen.
  • Großzügig Backupfilter anzuwenden.
  • Auf das Serverseitige Backupsystem zu vertrauen.

Ein Jährliches Full Back Up auf das lokale System gönnen wir unserer Paranoia immer noch. Aber die Backups knabbern uns nicht mehr am Budget. Seit dem sicher gestellt ist, dass der Vorgang das System an sich nicht in die Knie zwingt: Cron gesteuert  mit einer zusätzlichen auf externem Server abgelegten Kopie. Bei einem anderen Hosting Anbieter. In einem unabhängigen Datencenter. Serverbrand und so. Sicher ist sicher. 

Ja, so eine Website macht an allen Seiten Arbeit. Bei uns ist es auch ein Ringen. Optik gegen Technik. Aktualität und Performance gegen  „der Kunde will es aber so“. Der eigentliche Auftrag mit „schon wieder was neues mit dem System„.

Und der Kampf mit dem Budget. 
Im Grunde läuft es so. Es gibt ein Problem und ich wähle die für den Kunden günstigste Lösung. Bei dem Angesammelten Bildmaterial gabs einige Bilderleichen, die auf der Website zwar nicht mehr erschienen, aber in der Datenbank und den Daten lungerten. Mancher Upload im grandios falschem Format, welches Systeme oder Qualitätstest schaudern lässt, wurde von mir entdeckt und korrigiert. Aber die Originale, die Leichen, die lagen noch im Daten Keller. 

Ich wollte die nicht suchen. Ich hätte die Seite viel lieber neu aufgesetzt. 
Naja. wir haben es am Ende trotzdem geschafft. Mit einer Mischung aus Technischer Hilfe (Plugin) und Fleißarbeit. 

Mit der Überzeugungsarbeit hinken wir hinterher.
Es geht um die Aktualität. Den Shop kann man vergessen. Es war schon lange die Sprache den Shop still zu legen. Allerdings hatte die Searchconsole damals was dagegen gesagt. Einige Produkte hatten gute Positionierung und CTR Werte.

Wir haben den Shop in Katalogmodus versetzt und nur noch der Erwerb der Gutscheine ist über den Shop möglich. Durch die Ware kann man nur stöbern und eine Direkte Anfrage an das Ladenpersonal schicken. 
Die Frage de Aktualität war immer noch nicht ganz gelöst. Ein Gedanke war es die Seiten des Portfolio* mit Produkt Galerien statt mit den Website Galerie Funktion zu managen. Auf der jeweiligen Produktseite zum Bild sollten genügend Informationen über das präsentierte Kleidungsstück hinterlegt werden das die Ware im Laden/Lager/Bestand gefunden werden kann.

Und hier sind wir wieder bei dem Problem Personal: wer macht es?
Und dann noch wie machen wir es?

 

Wie am Anfang erwähnt, ist das gemeinsame Ziel nicht die beste – schönste – Website hervor zu bringen – sondern den Kunden in den Laden zu bringen. Und dort mit Service und Dienstleistung zu erfreuen.

Jetzt bin ich – als? (Bei einem anderen Kunden ist es einfach – da bin ich im Phone als die Webfrau abgespeichert.) – die Kollegin von Frau Sch. ich betreue die Webseite. [Intro am Telefon]
Die Tatsache ist wir betreuen beide die Website. Sie pflegt die Inhalte und ist nah an den Aktionen (Anzeigen – Shootings ) – ich reagiere auf die Ausfälle. 

Ich habe die Gutscheine bereits erwähnt. Trotz zurückhaltender SEO- und Marketingmaßnahmen bewegt sich der Gutscheinverkauf über den Onlineshop seit Jahren auf einem stabilen fünfstelligen Jahresniveau.

Deswegen habe ich vor ein paar Jahren, als es darum ging den Shopbetrieb einzustellen gesagt: „wart a mal„. Das bauen wir weiter aus.

Der Knackpunkt das Budget.

Es mag solche Unternehmer geben, die sich die Arbeit selbst schaffen. Für mich sorgt das Universum in Form von Konflikten und Störungen.

Was hatten wir da an Dingen: Da musst du erstmal draufkommen?
Ein Hardware Wechsel seitens des Hosters. Ohne Ankündigung. 
Eine durch ein Theme-Update verursachtes Datenbank-Aufblasen.
Die Ursachen Forschung und Erarbeitung der Vorgehensweise erfolgte ehrenamtlich, weil eine andere Website in die Knie gezwungen wurde.

>> Sponsor Gesucht<<

Ich brächte 200 Öken – Jahreslizenz +Handling Kosten (Ich habe aufgerundet, weil zu faul zu suchen. ) für die Kalender Software der Familienoase

Einmal Malware per Navigations Plugin eingefangen. Aufgefallen weil der Shop, bei dem ich auf das Navigations Plugin aufmerksam geworden bin, verseucht wurde. 
Die aufwendige Detektiv Arbeit Einfallstor ging größtenteils – wenn nicht ganz – auf meine Kosten. Die Bereinigung und Verschärfung der  Sicherheitsmaßnahmen wurden berechnet. Die Wartungsrate/Check auf Plugin Updates erhöht.  

Updates hier, Verschärfungen da. Mal fällt eine Galerie Funktion aus. Mal ein Slider. Mal wurde ein Cache vergessen, mal waren Plugins der aktuellen WordPress Version hinterher. Mal die Verbindung zum WordPress Repository unterbrochen. Ich habe mal vergessen den Error Log abzustellen. Und ich habe auch mal vergessen den Error Log zu befragen. 

Das letztere aufgrund der Tatsache, das mich dieser bei dem langwierigsten „Wat nun los?“ nicht weiter gebracht hat. Berechtigungsprobleme war das schwere Thema und war auf den Shop begrenzt. Genauer Freigabe von Bestellungen (könnte auch automatisch geschehen), Aufrufen der Gutscheincodes, soweit ich erinnere. (Könnte es auch alles nachvollziehen. Aber das hat derzeit keinen Mehrwert.) Wobei ich nicht betroffen war und die erwähnten Error Logs nix gebracht haben und das System keine Störung rausgeschickt hat. 

Problem eingegrenzt und billigen Fix gefunden. (WooCommerce abschalten und wieder anschalten. ) Wurde aufwendiger und lästig ab dem Zeitpunkt wo man vorab die abhängigen Plugins ausknipsen musste. Und da waren viele.
Da es eine Weile eher gelegentlich zu Störungen kam war die Verabredung, der Kunde meldet sich wenn was ist und ich bringe das System zum laufen. 

Der weil knabbere ich weiter an der Frage herum: weiter flicken oder neu aufsetzen. Mir wird signalisiert das nicht zu viel in die Seite investiert werden soll, aber das genau wäre meine Empfehlung. 

Mit Widerwillen habe ich die Ärmel hochgekrempelt und eine Kopie der Seite erstellt um auf den Grund der Geschichte gehen zu können, ohne den Kunden stundenlang beim Besuch der Website zu stören.

Da wollte ich auch meine ShopGallerie Idee umsetzen. Nichts wildes. Nur das unterdrücken jeglicher Shop Elemente, (Preise Buttons etc) um es wie eine stink normale Galerie aussehen zu lassen. Aber mit einem Klick gibt es auf der Katalog Seite mehr Information. Die Idee war es den Shootings Mehrwert zu geben. 
Für das Shooting wird ein Style kreiert und auf der Katalog/Styl Seite erfährt der Kunde um welche Teile es sich handelt und aus was sie bestehen.

+ Wenn ein Mitarbeiter gefragt wird, weiß er um welche Ware es sich handelt und kann schneller beantworten ob die einzelnen Teile noch erhältlich sind. 

+ Wenn was ausverkauft ist, dies dort auch erwähnen, damit keiner weiter fragen muss. Wir Webfrauen haben da so einen Traum. Nichts auf der Website, was nicht im Laden vorhanden ist oder nicht mehr ankommt. Außer natürlich im Rahmen einer historische Gallerie. 

Ob man es dem Kunden nun einfacher macht, sich die Ware wo anders, vielleicht billiger und online zu besorgen? Vielleicht bis sicher. Egal, sollen die mit mehr Kapazitäten die Retouren haben, wenn es nicht passt – oder der Kunde die Ware nur ausleihen wollte. Mit der Attacama Wüste, wollen wir so wenig wie möglich haben. 

Zumindest ich. Was uns weit weg von der eigentlichen Geschichte bringt. Aber zum Kern des Problems. Für mich ist immer 1+1= Blöde Marketingidee OR blöde Idee im allgemeinen. Ist manchmal vom Wetter abhängig.

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18 Beiträge
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Ich habe gerade unsere künftige Landrätin auf Facebook zu gesülzt.

#Ich und mein Landrat - verschieben wir auf später

Grandiose (Marketing) Ideen.

Wir kommen zu einer meiner grandiosen Marketing Ideen. Ein Event soll es werden.
Dirndl Tausch zur Imagepflege. Vielleicht an einem marktoffenen Sonntag. Wenn das Wetter schön ist, vielleicht draußen unter einem Zelt oder auf der  Abverkaufs Fläche. Keine Ahnung mehr  ob es da eine separate Fläche gibt oder gab. Gab ja den Umbau. Auf der Website kein Foto…. Hintergrundrauschen.
Vielleich könnte einer der nahen ausgestatteten Vereine stolz helfen. 
So viele Möglichkeiten.
Und wer soll es machen?

Friend day

Ich komme da schwer hin. Und da dachte ich so ein Event, an dem mehrere Freunde in einem Auto anreisen und dafür einen Ökobonus kassieren, wäre ein interessanter Ansatz.
Damit keiner raus zum kontrollieren muss, als Nachweis ein Instagruppenfoto. Oder als Kommentar auf der Facebook Seite.
Risiko
Kommt bestimmt gut bei den Google Bewertungen an: „Deren ihre Läute an der Kasse, hängen den ganzen Tag auf Insta rum.“ 
– Ergänze: Checkpoint mit Bonus-Kärtchen Ausgabe inkl. Antwort auf Sozial Media. 
?! Wart a mal.
 Kommt da nicht regelmäßig jemand wegen Insta  ins Haus?
Da lässt sich bestimmt ein guter  Nebenjob Deal aushandeln. 

-optional: Mit meet your Influencer Aktion kombinieren.

Das schlimmste das passieren kann, ist das die falsche Zielgruppe angezogen wird. Statt umweltfreundlichen Trachtenfans, umweltfreundliche Insta/Influenzier-Fans, die nur wegen dem Foto kommen. 

Und zu Übungszwecken gehen wir diese Idee eines Tages mit DeBono durch. Ich habe noch Träume und Hoffnungen .

 

Exklusive Line - die Internationale Tracht.

Ich kenne da so eine Modedesignerin, die bereits Erwähnte von der Deutschen Meisterschule für Mode. Die kann neben Designen auch nähen. Grafik und jetzt auch Website.

Leider wohnt sie nicht in der Nähe und ist kein einfacher Fall von Mensch. Sehr Temperamentvoll. Sie nennt mich Schwester und Göttin, und für mich ist sie ein integraler Bestandteil meiner Persönlichkeit. 
Sie hielt mich auf den ersten Blick für arrogant und hat das totale Gegenteil kennengelernt. Von ihr stammt auch das Beacon of Hope.
Naja, diese meine deutsche Freundin aus Serbien mit aufenthalt in Schwede, hat zwar ihren deutschen Pass Aufgrund ihrer Donauschwaben Oma erhalten. Aber das war natürlich (Sestro, Boginjo – i :uvjek si bila pozitivna i izvor nade.)

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